Cool motive. Still murder.

Eine der für mich besten und wichtigsten Aussagen im Rahmen von „Brooklyn Nine-Nine“: Peralta erkennt an, welche Beweggründe hinter der Tat steckten, er findet sie sogar cool, aber ein Mord ist ein Mord. Die Tat hat einen Namen – weder Notwehr, noch Totschlag oder etwas anderes. Mord.

Was wir den Dingen und Handlungen um uns herum für Herleitungen und Bezeichnungen geben, ändert die Natur der Sache nicht. Dennoch ist das Ringen um die beste Verschleierung ein stetes Streben. Kommunikation erfordert Koordination zwischen Menschen und lässt Weltwahrnehmungen aufeinander prallen. Das merkt man schon im Kleinen, wenn man sich nicht darüber einigen kann, ob es grade kalt ist oder nicht, ob ein Gegenstand schwer ist oder nicht, ob ein Film spannend war oder nicht.

Wir erfahren und erleben die Welt und aus unserer subjektiven Wahrnehmung heraus erklären wir unsere Eindrücke. Natürlich müssen da Abweichungen entstehen, wenn Menschen aufeinander treffen. Filme, Temperaturen und Gewicht sind Firlefanz, bei denen Unstimmigkeiten sogar amüsant sein können. Was ist aber, wenn es um (Un)Wahrheit, (Un)Gerechtigkeit und Rechtfertigungen geht?

Meinungen sind Eigensache und gehören toleriert. Hier besteht ein Unterschied. Eine korrekt geäußerte Meinung wird als subjektives Angebot präsentiert, nicht als Definition eines Sachverhaltes.

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